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Pfoten im Klassenzimmer: Warum Schulhund Daisy meine beste „Assistentin“ ist

Der Gong ertönt, die Kinder strömen ins Schulzimmer – und mittendrin sitzt Daisy. Ein kurzes Schwanzwedeln zur Begrüßung, ein tiefes Durchatmen bei den Kindern, und schon herrscht eine ganz andere Arbeitsatmosphäre. In diesem Blogbeitrag möchte ich euch erzählen, wie die tiergestützte Pädagogik meinen Unterricht bereichert und wie Daisy und ich als Team funktionieren.

Von Anfang an dabei: Das „Abenteuer Schule“ beginnt mit 17 Wochen

Daisy ist nicht einfach irgendwann zu mir in den Unterricht gestoßen. Sie begleitet mich bereits, seit sie 17 Wochen alt ist. Diese frühe Gewöhnung war für uns beide ein Riesenvorteil: Daisy ist in das Klassenzimmer-Setting hineingewachsen. Für sie sind herumlaufende Kinder, das Geräusch von herunterfallenden Etuis oder das Lachen in der Pause völlig normal. Sie ist an die Kinder gewöhnt, und die Kinder an sie. Diese Vertrauensbasis ist das Fundament unserer täglichen Arbeit.

Warum ein Hund im Unterricht Wunder wirkt

Ich kann in meinem Alltag immer wieder beobachten, wie positiv Daisy auf die Schülerinnen und Schüler wirkt. Die Wissenschaft bestätigt das, was ich täglich sehe:

  • Ruhepol: Sobald ein Hund im Raum ist, sinkt der Lärmpegel oft ganz automatisch.

  • Empathie-Training: Die Kinder lernen, die Körpersprache des Hundes zu lesen und Rücksicht zu nehmen.

  • Stresskiller: Vor Prüfungen oder bei Frust hilft oft schon ein kurzer Moment der Nähe zu Daisy, um den Puls zu senken.


Sicherheit und Wohlbefinden: Klare Regeln sind das A und O

Damit die tiergestützte Pädagogik funktioniert, braucht es Disziplin und gegenseitigen Respekt. Daisy ist ein Lebewesen, keine Streichelmaschine. Deshalb gelten bei uns im Zimmer strikte Regeln:

  1. Der Rückzugsort ist heilig: Daisy hat einen festen Platz, an dem sie nicht gestört werden darf. Das ist ihre „Safe Zone“, in die kein Kind hineindarf.

  2. Ein-Kind-Regel: Daisy darf immer nur von einem Kind gleichzeitig gestreichelt werden, um sie nicht zu bedrängen.

  3. Kein Rufen: Die Kinder dürfen Daisy nicht aktiv rufen oder locken.

  4. Freiwilligkeit: Kontakt findet nur statt, wenn Daisy von sich aus zu einem Kind geht.

  5. Aufsicht: Sicherheit geht vor – ich lasse Daisy niemals alleine mit den Kindern im Klassenzimmer.

Diese Regeln geben nicht nur dem Hund Sicherheit, sondern lehren die Kinder auch wertvolle Lektionen über Grenzen und Respekt.

Unterstützung für dein eigenes Projekt „Schulhund“

Der Weg zum Schulhund-Team ist spannend, erfordert aber auch eine gute Vorbereitung gegenüber der Schulleitung und den Eltern. Ich habe über die Jahre viel Erfahrung gesammelt und meine Abläufe optimiert.

Möchtest du das Rad nicht neu erfinden? Wenn du dich für mein erprobtes Schulhundekonzept interessierst oder einen professionellen Elternflyer als Vorlage benötigst, darfst du dich sehr gerne bei mir melden!

Schreib mir einfach eine E-Mail an coaching.lustenberger@gmail.com oder kontaktiere mich auf Instagram. Ich helfe dir gerne dabei, den Weg für vier Pfoten in deinem Klassenzimmer zu ebnen.

 
 
 

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